8 Tipps für einen gemütlichen Essplatz in der Küche

8 Tipps für einen gemütlichen Essplatz in der Küche

Eine Wohnküche verbindet zwei eher gegensätzliche Bereiche miteinander. In der Küche wird gewerkelt und gekocht. Deshalb steht hier eine praktische und funktionale Einrichtung im Vordergrund. Der Essbereich hingegen soll ihn erster Linie Gemütlichkeit und Geselligkeit ausstrahlen. Er soll bequem sein und dazu einladen, es sich entspannt bequem zu machen.

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8 Tipps für einen gemütlichen Essplatz in der Küche

Doch wie kann es gelingen, diese beiden Bereiche miteinander zu kombinieren? Was braucht es, damit ein Essbereich zum Wohlfühlen entsteht?

Hier sind acht Tipps für einen gemütlichen Essplatz in der Küche!:

Tipp 1: Auf ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Materialien und Farben achten.

Damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht, sollte der Essbereich unbedingt mit der Küche verknüpft sein. Der Essplatz kann und soll sich zwar durchaus optisch von der Küche abheben. Immerhin sind es zwei Bereiche mit unterschiedlichen Funktionen. Trotzdem braucht es verbindende Elemente, die sich in beiden Bereichen wiederfinden.

Bei diesen Elementen kann es sich um Farben, Materialien oder Formen handeln. Besteht zum Beispiel die Arbeitsplatte der Küche aus Holz und ist der Esstisch aus dem gleichen Holz gefertigt, entsteht eine optische Einheit, obwohl die Bereiche ganz unterschiedlich eingerichtet sind.

Die Verbindung ist deshalb wichtig, weil in dem Raum sonst der Eindruck entsteht, es wären Möbel und Zonen zusammengewürfelt worden, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben.

Tipp 2: Die richtigen Proportionen berücksichtigen.

Der Esstisch bildet den Mittelpunkt des Essbereichs. Wichtig ist aber, dass er sowohl von der Größe als auch von der Form zum Raum passt.

Ist der Platz begrenzt, ist ein Tisch, der ausgezogen oder eingeklappt werden kann, die bessere Wahl als eine üppige Tafel. Denn ein zu großer Tisch würde eine kleine Wohnküche optisch erschlagen und außerdem einfach zu viel Platz wegnehmen. Zumal zum Tisch auch noch die Sitzplätze dazukommen.

Möbel, die flexibel an den Bedarf angepasst werden können, verbinden den praktischen Nutzen mit einer stimmigen Optik.

Tipp 3: Den Tisch mit Blick nach draußen positionieren.

Dass das Auge mitisst, gilt nicht nur für die Speisen auf den Teller und die Deko auf dem Tisch. Auch eine schöne Aussicht trägt zu Wohlbefinden und mehr Gemütlichkeit bei.

Gibt es im Essbereich ein Fenster, sollte der Esstisch deshalb so positioniert werden, dass der Blick nach draußen schweifen kann.

Beim Essen oder geselligen Zusammensitzen kann dadurch auch die Aussicht genossen werden. Das ist schöner, als auf eine Wand zu schauen.

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Tipp 4: Bequeme Stühle nutzen.

Damit der Essplatz dazu einlädt, über einen längeren Zeitraum bequem und entspannt zu sitzen, sollte er mit entsprechenden Stühlen ausgestattet sein. Wie und worauf jemand gut sitzt, hängt zwar immer vom eigenen Empfinden ab.

Grundsätzlich tragen aber weiche Polster und eine hohe Rückenlehne zum Komfort bei.

Was die Optik angeht, können sich die Stühle dezent zurückhalten und harmonisch ins Gesamtbild einfügen. Andersherum können die Stühle aber auch lebendige Akzente setzen, indem sie in bunten Farben daherkommen oder als Einzelstücke verschiedene Stile mixen.

Tipp 5: Eine Sitzbank integrieren.

Sitzbänke eignen sich hervorragend, um dem Essplatz eine wohnliche Note zu verleihen. In kleinen Wohnküchen sind Eckbänke eine ideale Lösung. Denn sie brauchen weniger Platz als einzelne Stücke und können Ecken oder Nischen ausnutzen.

Sitzbänke mit gepolsterten Sitzflächen und Rückenlehnen sind überaus bequem. Schlichte Bänke aus zum Beispiel Holz hingegen lassen sich prima mit weichen Kissen aufpeppen.

Auch in schlauchförmigen Küchen können Sitzbänke ihre Stärken ausspielen. Die schmalen Sitzmöbel kommen mit wenig Stellfläche aus und können an der Stirnseite des Raums einen gemütlichen Essplatz bilden. An der Längsseite des Tisches wiederum kann die Sitzbank unter den Tisch geschoben werden, wenn sie nicht benötigt wird.

Handelt es sich um eine Sitzbank mit Stauraum unter der Sitzfläche, ist auch gleich die Tischwäsche gut verstaut.

Wer recht viel Platz in seiner Wohnküche hat, kann den Esstisch und die Stühle mit einem Küchensofa kombinieren. Ein Küchensofa hat eine höhere Sitzfläche, sodass ein bequemes Essen am Tisch möglich ist. Gleichzeitig verleiht ein Küchensofa dem Essbereich einen Hauch Wohnzimmerflair.

Tipp 6: Die Wände lebendig gestalten.

Farbakzente durch Wandfarbe, Tapete oder ein großformatiges Bild lassen schlichte, weiße Wände lebendig wirken. Dabei dürfen es am Essplatz ruhig auch kräftige Farben sein, wenn der Rest des Raumes eher dezent gehalten ist.

Für den Essplatz eignen sich Rot-, Orange-, Gelb- und Grüntöne besonders gut. Denn Rot regt den Appetit an, Orange wirkt gesellig, Gelb fördert die Kommunikation und Grün belebt.

Tipp 7: Textilien verwenden.

Textilien wie Kissen auf den Stühlen oder eine Tischdecke, ein Läufer oder Platzsets auf dem Tisch verleihen dem Essplatz im Nu eine gemütliche Note. Gleiches gilt für einen Teppich.

Auch der Teppich bringt Wohnlichkeit ins Spiel und rahmt den Essplatz gleichzeitig optisch ein.

Damit der Essplatz im Zusammenspiel mit der Küche harmonischer wirkt, sollten die Farben aufeinander abgestimmt sein. Ratsam ist außerdem, einen Teppich zu wählen, der die Tischkanten um mindestens 70 Zentimeter überragt. Das wirkt optisch großzügiger und stellt sicher, dass die Stühle auf dem Teppich bleiben, wenn sie besetzt sind.

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Tipp 8: Für stimmungsvolles Licht sorgen.

Schöne Leuchten setzen optische Akzente und schaffen Lichtinseln, die eine gemütliche und wohnliche Atmosphäre entstehen lassen.

Um einen länglichen Esstisch ideal auszuleuchten, bieten sich Modelle mit mehreren Flammen oder mehrere einfache, kleinere Pendelleuchten im selben Stil nebeneinander an.

Ist der Essplatz insgesamt eher dezent eingerichtet, dürfen es beim Licht auch gerne auffällige, große Hängeleuchten in ungewöhnlichen Formen oder kräftigen Farben sein. Der gesamte Raum wird dadurch optisch im Handumdrehen spürbar aufgewertet.

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Ferya Gülcan, Künstlername "Feryal" Kunstmalerin, Mitinhaberin Koozal Galerie & Möbel und Fotografin, Norbert Sachmann, Galerist, Christian Gülcan Mitinhaber Koozal Galerie & Möbel, (RZA) Kunstmaler und Betreiber diverser Kunstportale, schreiben hier Wissenswertes zur internationalen Kunst, Galerien, Maltechniken und Kunstgeschichte.

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