7 Tipps rund um Akzentwände

7 Tipps rund um Akzentwände

Eigentlich ist der Raum schön und gemütlich. Trotzdem fehlt ihm irgendwie das gewisse Etwas. In diesem Fall kann eine Akzentwand die optimale Lösung sein. Denn eine einzelne farbig gestrichene oder auffällig tapezierte Wand sorgt für eine Veränderung des Erscheinungsbildes und schafft einen interessanten Blickpunkt. Wichtig ist aber, darauf zu achten, wie der Raum genutzt wird und welche Stimmung entstehen soll.

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7 Tipps rund um Akzentwände

Wir geben sieben Tipps rund um Akzentwände, die dabei helfen, die gewünschte Wirkung zu erzielen!:

Tipp Nr. 1: Die richtige Wand auswählen.

Zunächst einmal gilt es zu entscheiden, welche Wand zur Akzentwand werden soll. Die volle Wirkung kann eine Akzentwand am besten entfalten, wenn es sich um eine durchgehende Fläche ohne Fenster und Türen handelt. Denn sowohl eine Tür als auch ein Fenster, das den Blick nach außen freigibt, könnte zu sehr ablenken.

Andererseits eignet sich eine Akzentwand gut, um optisch zu tricksen. Wird zum Beispiel in einem langen und schmalen Raum eine der kurzen Wände als Akzentwand gestaltet, scheint der Raum optisch breiter und wirkt dadurch gleich gemütlicher.

In diesem Fall profitiert dann auch ein kleines und schmales Fenster von dem Effekt. Denn durch die betonte Wand sieht das Fenster ebenfalls großzügiger aus.

Tipp Nr. 2: Den Blick lenken.

Eine Akzentwand eröffnet die Möglichkeit, den Blick auf die Besonderheiten im Raum zu lenken. Eine Nische, ein Einbauschrank oder der Kamin können so zum echten Blickpunkt werden.

Aber auch die Wand, an der das Sofa oder das Bett steht, ist oft eine gute Wahl. Denn die Akzentwand betont so den Hauptdarsteller im Raum und setzt das Möbelstück gleichzeitig gekonnt in Szene.

In einem großen und weitläufigen Zimmer wiederum, in dem verschiedene Wohnbereiche zusammenkommen, kann eine Akzentwand Struktur schaffen. Vereint ein Raum zum Beispiel die Küche, das Esszimmer und das Wohnzimmer in sich, kann eine farbige Wandfläche den Essbereich optisch von der Küche und dem Wohnbereich abgrenzen.

Der Zimmer wirkt durch die optische Unterteilung definierter, ohne dass die offene Raumstruktur verloren geht.

Tipp Nr. 3: Das Licht berücksichtigen.

Das Licht, das auf die Akzentwand fällt, hat großen Einfluss darauf, wie die Farbe wirkt. Je nach Entfernung zum Fenster oder der Tür und Himmelsrichtung kann der Lichteinfall die Wand ganz unterschiedlich aussehen lassen.

Bevor die ganze Wand gestrichen wird, ist deshalb ratsam, zunächst ein größeres Stück Karton, einen Bogen Papier oder ein Reststück Tapete mit der geplanten Farbe zu streichen und aufzuhängen.

Auf diese Weise lässt sich ausprobieren, wie die Farbe aus unterschiedlichen Blickwinkeln, zu verschiedenen Tageszeiten und bei wechselnden Wettersituationen aussieht.

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Überzeugt das Ergebnis, kann die ganze Wand gestrichen werden. Andernfalls wäre zu überlegen, ob die Wandfarbe heller oder dunkler sein müsste, damit der gewünschte Effekt entsteht.

Tipp Nr. 4: Die passende Farbe wählen.

Wer nur einen dezenten Akzent setzen möchte, kann Ton in Ton arbeiten. Dafür wird die Akzentwand in der gleichen Farbe gestrichen wie die übrigen Wände, allerdings zwei Nuancen dunkler. Dadurch setzt sich die Akzentwand schön ab, ohne die Gesamtwirkung zu sehr zu beeinflussen.

Ansonsten darf die Akzentwand ruhig in einer kräftigen Farbe daherkommen. Ein sattes Grün, ein leuchtendes Rot, ein intensives Blau oder Petrol oder ein strahlendes Gelb ziehen die Blicke auf sich.

Wer zwar einen auffälligen Blickpunkt gestalten möchte, aber nicht sicher ist, ob die intensiv leuchtende Farbe nicht doch etwas zu viel des Guten ist, kann sie mit wenig Schwarz abtönen. Dadurch wirkt der Farbton etwas gedämpfter, zeitloser und die Gefahr, sich zu schnell daran sattzusehen, sinkt.

Tipp Nr. 5: Farben aufgreifen oder Kontraste schaffen.

Die Akzentwand kann bewusst einen deutlichen Kontrast bilden. Sind die übrigen Wände, der Boden, die Decke und die Möbel in hellen und eher dezenten oder natürlichen Farben gehalten, kann eine Akzentwand in einer dunklen oder kräftigen Farbe ein spannendes Gegengewicht entstehen lassen.

Eine andere Möglichkeit ist, mit der Akzentwand eine Farbe aufzugreifen, die im Raum bereits vorhanden ist.

Dabei kann die Wand in einem Farbton gestaltet sein, den zum Beispiel ein Möbelstück oder die Dekoration hat. Auf diese Weise fügt sich die Akzentwand in das Farbkonzept ein und ergibt ein harmonisches, ruhiges Gesamtbild.

Tipp Nr. 6: Die Raumwirkung bedenken.

Eine Farbe kreiert eine Stimmung, die nicht nur die Raumwirkung beeinflusst, sondern auch Einfluss auf das eigene Empfinden hat und Energien freisetzt. Aus diesem Grund sollte bei der Farbwahl immer die Funktion des Zimmers berücksichtigt werden.

Blautöne zum Beispiel wirken beruhigend und kühl. Deshalb eignet sich eine blaue Akzentwand gut fürs Schlafzimmer, weil sie ein Gefühl von Entspannung hervorruft und ein angenehm kühles Raumklima vermittelt.

Rottöne hingegen wirken warm und aktivierend. Sie passen daher gut ins Wohnzimmer, ins Esszimmer und generell in Wohnbereiche, in denen es gemütlich sein soll und auch mal lebhafter zugehen darf.

Tipp Nr. 7: Mit Strukturen spielen.

Die klassische Akzentwand ist zwar in einer auffälligen Farbe gestrichen. Aber es gibt noch weit mehr Möglichkeiten, um eine Wand als Blickfang zu gestalten. Eine Tapete mit einem besonderen Muster, Leisten oder Paneele, ein Strukturputz oder eine Bespannung mit Stoff zum Beispiel können eine Wand ebenso auf interessante Art in Szene setzen.

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Ferya Gülcan, Künstlername "Feryal" Kunstmalerin, Mitinhaberin Koozal Galerie & Möbel und Fotografin, Norbert Sachmann, Galerist, Christian Gülcan Mitinhaber Koozal Galerie & Möbel, (RZA) Kunstmaler und Betreiber diverser Kunstportale, schreiben hier Wissenswertes zur internationalen Kunst, Galerien, Maltechniken und Kunstgeschichte.

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