Raumausstattung

Raumausstattung

Wenn es um die Ausstattung und Einrichtung eines Zimmers geht, müssen zwei grundlegende Anforderungen erfüllt werden. So muss die Einrichtung zum einen zweckmäßig, funktional und alltagstauglich sein. Zum anderen sollten die Möbel, Einrichtungsgegenstände und Farben schön aussehen.

Schön aussehen meint aber nicht, dass die Einrichtung jedermanns Geschmack treffen muss. Sie muss vielmehr dem Bewohner gefallen und er muss sich damit wohlfühlen.

Hilfreiche Tipps in Sachen Raumausstattung

Jede Wohnung und jedes Haus ist anders geschnitten. Zudem hat jeder seinen eigenen Geschmack, aber auch seine eigenen Gewohnheiten und Abläufe. Deshalb kann es kein allgemeingültiges Patentrezept dafür geben, wie die perfekte Inneneinrichtung und die optimale Raumausstattung auszusehen haben.

Allerdings gibt es ein paar allgemeine Tipps und Tricks, die bei der Einrichtung eines Zimmers oder der Wohnung berücksichtigt werden sollten:

Die Räumlichkeiten einbeziehen.

Die Art und der Stil der Inneneinrichtung hängen natürlich in erster Linie vom eigenen Geschmack ab. Trotzdem sollten die Räumlichkeiten nicht komplett außer Acht gelassen werden. Eine chice Altbauwohnung mit hohen Stuckdecken und einem edlen Parkettboden in einem warmen Holzton wirkt irgendwie komisch, wenn sie mit topmodernen Möbeln und Accessoires im kühlen Industriestil eingerichtet ist.

 

Funktional planen.

Ein Raum sollte nicht nur schön aussehen, sondern sich auch im Alltag bewähren. In einem Neubau oder bei einer Renovierung sollte deshalb vorher überlegt werden, wo was stehen soll. Wird nur die Einrichtung ausgetauscht, sollten neben den Fenstern und Türen auch Details wie Steckdosen bedacht werden.

Auf diese Weise lassen sich Notlösungen wie Mehrfachsteckdosen oder Kabel, die einmal quer durchs Zimmer verlaufen, vermeiden.

Nicht überfüllen.

In einem Haushalt sammeln sich allerlei Gegenstände an, die verstaut werden wollen. Zudem hat nicht jede Wohnung so viele Zimmer, dass jedem Bereich ein eigener Raum gewidmet werden kann. Also muss beispielsweise der Schreibtisch samt Computer ins Schlafzimmer integriert werden, während der Essbereich mit Tisch und Geschirrschrank im Wohnzimmer seinen Platz findet.

Nun wirkt ein Raum, in dem ein buntes Sammelsurium aus allen erdenklichen Dingen aufbewahrt wird, aber schnell chaotisch. In offenen Regalen und Schränken sollten deshalb nur Gegenstände stehen, die optisch etwas hermachen. Dies können Bücher in einem schönen Einband ebenso sein wie Omas edle Kristallgläser.

Alles, was weniger dekorativ aussieht, sollte hingegen hinter geschlossenen Flächen verschwinden. Wichtig ist aber auch, es mit den Möbelstücken nicht zu übertreiben. Drei große Schränke, zwei Kommoden, eine Couchlandschaft mit Tisch und Beistelltisch, üppige Zimmerpflanzen und dazu noch eine große Stehlampe sind in einem kleinen Wohnzimmer einfach zuviel des Guten.

Zum einen wirkt ein völlig zugestellter Raum niemals schön. Zum anderen kommen die Möbelstücke überhaupt nicht zur Geltung. Und nicht zuletzt müssen in einem Raum genügend freie Flächen verbleiben, damit sich der Bewohner darin auch bewegen kann.

 

Farben und Materialien behutsam dosieren.

Durch Farbe erhält ein Raum Charakter und Struktur. Allerdings lässt ein bunter Mix aus vielen verschiedenen Farben einen Raum schnell sehr unruhig wirken. Als Faustregel gilt daher, dass in einem Zimmer zwei, maximal drei Farben dominieren sollten.

Kleine Farbtupfer lassen sich dann immer noch durch Kissen, Vorhänge und kleine Dekoobjekte setzen. Ähnliches gilt für die Materialien. Ein wilder Mix aus Holz, Glas, Metall, Kunststoff, Glas, Leder, Papier und Stoffen wirkt nicht unbedingt harmonisch. Besser ist daher, sich auf ein paar Materialien zu beschränken und diese miteinander zu kombinieren.

 

Den Einrichtungsstil nicht zu streng umsetzen.

Es gibt unzählige Einrichtungsstile, von modern und puristisch über klassisch und rustikal bis hin zu romantisch, orientalisch, maritim oder asiatisch. Generell ist ratsam, einen Wohnstil nicht zu eng zu fassen. Die Grundidee sollte zwar erkennbar bleiben und sich als roter Faden durch die Einrichtung ziehen.

Zu streng interpretiert besteht jedoch die Gefahr, dass sich der Bewohner schnell an der Einrichtung satt sieht. Außerdem können gerade gekonnte Stilbrüche einem Raum das gewisse Etwas geben. So setzt etwa Omas antike Kommode in einem sonst eher modern eingerichteten Zimmer einen tollen Akzent.

Nicht jeder hat sich sicheres Händchen, wenn es um eine stimmige und harmonische Einrichtung geht. Mancher hat auch so gar keine Idee, wie er seine Wohnung einrichten soll. Ein anderer wiederum hat zwar konkrete Vorstellungen, tut sich aber mit der praktischen Umsetzung schwer.

Sie alle können sich Hilfe vom Einrichtungsprofi holen.

Inneneinrichter, Raumausstatter, Wohnberater oder Innenarchitekten kümmern sich um die Planung einer Raumausstattung, die auf die Bedürfnisse des Bewohners zugeschnitten ist. Auf Wunsch besorgen sie auch die erforderlichen Materialien und übernehmen die Koordination der Umsetzung. Dies hat zwar seinen Preis, kann dem Bewohner aber viel Zeit, Arbeit und auch Enttäuschung ersparen.

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