5 Einrichtungstipps im Sinne von Feng Shui

5 Einrichtungstipps im Sinne von Feng Shui

Wann und wie Feng Shui entstanden ist, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Es wird aber vermutet, dass die chinesische Wissenschaft schon sehr, sehr alt ist und bereits vor vielen Jahrtausenden an chinesischen Kaiserhöfen praktiziert wurde.

Nachdem die Prinzipien und Techniken lange Zeit nur in China bekannt waren, haben sie vor einigen Jahren Europa erreicht. Inzwischen richten viele ihre Wohnung nach Feng Shui ein und erhoffen sich dadurch nicht nur einen ansprechenden Einrichtungsstil, sondern auch mehr Lebensglück in den eigenen vier Wänden.

Die Grundidee von Feng Shui

Feng Shui geht von der Annahme aus, dass das menschliche Leben von kosmischen Energien bestimmt wird. Die Energielinien ziehen sich durch das gesamte Universum und damit auch durch den menschlichen Körper.

Durch entsprechende Maßnahmen soll es möglich sein, den Energiefluss zu lenken. Eine dieser Maßnahmen ist Feng Shui. Dabei macht es sich Feng Shui zur Aufgabe, den Energiestrom, der durch Wohnungen, Gärten und Landschaften fließt, zu erkennen und zu beeinflussen.

Wörtlich übersetzt bedeutet Feng Shui Wind und Wasser. Diese Bezeichnung trägt den Elementen und ihrer harmonischen Anordnung zueinander Rechnung. Lange Zeit wurde das Wissen um Feng Shui geheim gehalten, denn die chinesischen Kaiserhöfe wollten so ihre Gesundheit schützen und ihre Macht sichern. Erst in den Jahrhunderten nach Christus verbreitete sich das Wissen in der Bevölkerung.

Die Bauern begannen damit, ihre Felder nach Feng Shui auszurichten, Kaufleute nutzen Feng Shui, um ihre Handelsrouten und die Orte für ihre Geschäftstermine zu bestimmen. Der Beruf des Feng-Shui-Beraters entstand und genoss hohes Ansehen.

In Asien gehört Feng Shui zur alltäglichen Praxis und es gibt kaum eine Wohnung, einen Garten oder eine öffentliche Parkanlage, bei denen die Prinzipien des Feng Shui keine Anwendung finden. In Europa wurde Feng Shui erst von wenigen Jahren bekannt. Seitdem boomt die chinesische Wissenschaft jedoch. Zahlreiche Feng-Shui-Berater marschieren durch Wohnungen, um den Energiefluss aufzuspüren und zu optimieren. Dabei ist Feng Shui längst mehr als nur ein Hilfsmittel für einen gelungenen Einrichtungsstil, sondern umfasst nicht selten gleich eine ganzheitliche Lebensberatung.

5 Einrichtungstipps im Sinne von Feng Shui

Feng Shui hat ein sehr umfangreiches Regelwerk und die optimale Einrichtung hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Deshalb gibt es kein allgemeingültiges Rezept. Die Beratung beginnt aber immer gleich:

Die Grundlage bildet der Grundriss der Wohnung, der in ein Quadrat übertragen wird. Das Quadrat wiederum setzt sich aus neun Feldern zusammen, wobei jedes Feld eine Himmelsrichtung symbolisiert und für verschiedene Lebensaspekte steht. So wirken sich die Felder im Westen beispielsweise auf das Lebensglück der Kinder aus, während die Weichen für das Vermögen der Bewohner im Südosten gestellt werden. Das Zusammenspiel aus eigens für den Bewohner ermittelten astrologischen Daten und den Feng-Shui-Regeln beantwortet genau, wo etwa das Bett stehen muss, damit ein Bewohner optimal schlafen kann.

Die einen sind überzeugt davon, dass Feng Shui die Wohnung zu einer echten Wohlfühloase machen und das Leben positiv beeinflussen kann. Die anderen halten Feng Shui für teuren Humbug. Aber es muss ja nicht immer gleich eine umfassende Feng-Shui-Beratung sein. Hier sind fünf Einrichtungstipps im Sinne von Feng Shui, die jeder umsetzen und ausprobieren kann:

1. Offene Bücherregale sollten nicht im Rücken stehen.

Offene Bücherregale sind im Feng Shui ziemlich heikel. Die sichtbaren Bretter haben nämlich eine ähnliche Wirkung wie Messer und zerschneiden die Energien, die durch den Raum fließen. Deshalb sollten offene Bücherregale niemals so aufgestellt werden, dass sie in Richtung Bett zeigen.

Im Büro wiederum sollten offene Regale nicht so stehen, dass sie derjenige, der am Schreibtisch sitzt, im Rücken hat. Dies könnte nämlich die Ursache für ständige Rückenschmerzen sein. Die Gefahr, die von offenen Bücherregalen ausgeht, kann aber durch die richtige Bücherauswahl reduziert werden. Dies liegt daran, dass gemäß Feng Shui von jedem Buch eine eigene Energie ausgeht und die Energie eines Buches wiederum durchaus positiv sein kann.

2. Im Schlafzimmer sollten keine Spiegel hängen.

Ein Spiegel im Schlafzimmer ist nicht nur äußerst problematisch, sondern kann sogar Unglück in die Beziehung bringen. Dies gilt vor allem dann, wenn der Spiegel in Richtung Bett zeigt. Nach Feng Shui würde der Spiegel die Energien derjenigen, die in dem Bett schlafen, nämlich reflektieren, allerdings auf negative Art und Weise. Ähnliches gilt übrigens auch für den Fernseher, der gemäß Feng Shui im Schlafzimmer ebenfalls nichts zu suchen hat.

3. Möbelkanten sollten nicht nach innen zeigen.

Nach Feng Shui wird in Ecken und an Möbelkanten die Energie gebündelt. Da dies aber auf ungünstige Art erfolgt, verwandeln sich die guten Energien in schlechte Energien. Die Folge davon ist, dass von Ecken und Möbelkanten sogenannte Giftpfeile ausgesendet werden. Nun sind in einer Wohnung aber immer Ecken und Kanten vorhanden.

Der Bewohner sollte deshalb versuchen, seine Wohnung so einzurichten, dass die Ecken und Möbelkanten nicht auf zentrale Lebensbereiche zeigen. Zudem sollten die Möbel und auch die Türen nach Möglichkeit so angeordnet werden, dass der Blick nicht in Richtung Kanten, Raumecken oder Vorsprünge geht.

Ist das nicht möglich, kann die Wirkung der Giftpfeile abgemildert werden, indem Paravents oder Pflanzen aufgestellt werden. Eine Ausnahme gilt allerdings für das Schlafzimmer. Hier sollte auf Pflanzen besser verzichtet werden, denn sie könnten die Energien aus dem Gleichgewicht bringen.

4. Der Herd sollte nicht zwischen Spüle und Kühlschrank stehen.

Die denkbar ungünstigste Position für den Küchenherd ist zwischen der Spüle und dem Kühlschrank. Dadurch ist der Herd, der das Element Feuer symbolisiert, nämlich von zwei Objekten umschlossen, die dem Element Wasser zugeordnet sind. Ebenfalls ungeschickt ist es, den Küchenherd direkt unter einem Fenster oder unmittelbar an der Tür zu positionieren. Die gute Energie würde so nämlich nach draußen entweichen.

5. Den Toilettendeckel immer schließen.

Die Toilette ist im Feng Shui ein besonders schwieriges Objekt. Steht sie falsch, kann die Toilette zur echten Problemquelle werden. Unabhängig von der Position gilt aber, dass der Toilettendeckel immer geschlossen sein sollte, wenn die Toilette nicht in Gebrauch ist. Andernfalls saugt sie die guten Energien ein, die daraufhin aus der Wohnung fließen und in der Kanalisation verschwinden.

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