7 Basistipps fürs Home-Office

7 Basistipps fürs Home-Office

Für die einen ist es die optimale Lösung, von Zuhause aus zu arbeiten. Anderen bleibt aus der Situation heraus nicht anderes übrig, als aufs heimische Büro auszuweichen. Und wieder andere finden es ganz schön, zwischen dem Arbeitsplatz im Betrieb und daheim wechseln zu können. Doch so oder so muss ein vernünftiges Arbeitszimmer her. Wir geben sieben Basistipps fürs Home-Office, die dafür sorgen, dass Zuhause konzentriert und produktiv gearbeitet werden kann.

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7 Basistipps fürs Home-Office

  1. Helle, freundliche Farben wählen

Dass sich für den Arbeitsplatz helle und freundliche Farben besser eignen als dunkle Töne, scheint logisch. Ein strahlendes Weiß lenkt nicht ab und hilft deshalb dabei, sich auf seine Aufgaben zu konzentrieren.

Allerdings kann das klare und nüchterne Weiß eben auch sehr schnell kalt und ungemütlich wirken. Wer es bei weißen Wänden belassen möchte, sollte deshalb auf Möbel in warmen Holztönen setzen. So entsteht eine ruhige und trotzdem behagliche Raumatmosphäre.

Ansonsten dürfen es gerne auch sanfte Naturtöne oder andere, helle Farben sein. Dabei gilt, dass ein Home-Office, das nach Norden ausgerichtet ist und eher wenig Tageslicht abbekommt, von warmen Farbtönen profitiert. Ein nach Süden ausgerichtetes, helles Arbeitszimmer hingegen verträgt auch kühle und frische Blau-, Grün- und Grautöne gut.

  1. In hochwertige Büromöbel investieren

Am Arbeitsplatz spielt die Ergonomie eine wichtige Rolle. Wer täglich mehrere Stunden im Heimbüro sitzt, sollte auf eine gute Arbeitshöhe achten. Außerdem zahlt es sich aus, in einen hochwertigen Schreibtischstuhl zu investieren. Der Küchenstuhl oder ein Hocker ohne Lehne mag als Notlösung reichen. Für einen Dauereinsatz ist er aber nicht geeignet. Der Rücken nimmt eine falsche Sitzhaltung sehr übel!

Der Schreibtisch sollte genug Fläche bieten. Optimal ist eine Tischplatte aus mattem Holz. Glas sieht zwar schick aus, wirkt aber oft zu kalt. Bei einer schwarzen oder sehr dunklen Tischplatte ist der Kontrast zum weißen Papier und hellen Bildschirm zu groß.

Das strengt die Augen unnötig an. Auch sehr helle, glänzende oder reflektierende Tischplatten sind keine gute Wahl, weil sie blenden.

Die optimale Position für den Schreibtisch ist so, dass das Licht seitlich darauf fällt. Außerdem sollte die Tür im Blick sein. Wer die Tür im Rücken hat, lässt sich von Geräuschen draußen schneller ablenken.

  1. Kabel verstauen

Nichts ist nerviger, als ständig über irgendwelche Kabel zu stolpern. Optimal ist deshalb ein Schreibtisch, der die Leitungen von Computer, Laptop, Drucker, Schreibtischlampe & Co. aufnimmt und verschwinden lässt.

Die Alternative ist, selbst eine Stromstation unter dem Schreibtisch zu befestigen oder die Kabel an der Wand entlang zu führen. Daneben leistet ein sogenannter Kabelsammler gute Dienste. Ein Kabelsammler ist eine Art Box, in der Kabel aufgerollt verstaut werden.

  1. Auf die richtige Beleuchtung achten

Viele unterschätzen, wie wichtig eine gute Ausleuchtung am Arbeitsplatz ist. Um die Augen nicht zu überanstrengen, sollte auf dem Schreibtisch eine Lampe stehen. Am besten ist eine Schreibtischlampe mit einem verstellbaren Arm, der das Licht dorthin bringt, wo es gerade benötigt wird.

Zusätzlich dazu sollten sich im Home-Office weitere Lichtquellen verteilen. Andernfalls wird der Arbeitsplatz zu einer winzigen Lichtinsel in einem ansonsten dunklen und tristen Raum.

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Was die Beleuchtung selbst angeht, sind Farbtemperaturen in einem Spektrum zwischen Tageslicht und Neutralweiß aus ergonomischer Sicht ideal. Ein zu dunkles Licht erschwert die Arbeit ebenso wie eine zu grelle Lichtfarbe. Eine gute Lösung können dimmbare Leuchtmittel sein. Sie ermöglichen, das Licht nach Bedarf anzupassen.

  1. Für Ordnung sorgen

Eine alte Weisheit besagt, dass ein ordentliches Umfeld zu einem aufgeräumten Geist verhilft. Und in den meisten Fällen ist da viel Wahres dran. Wer an einem zugestellten Schreibtisch sitzt und auf ein voll gekramtes Regal schaut, kann oft nur schwer wirklich konzentriert arbeiten.

Auch im Home-Office braucht es deshalb genug Stauraum. Optimal sind Schränke mit Türen und Schubladen. Darin lässt sich das Büromaterial so verstauen, dass es aus dem Blickfeld verschwindet. Offene Bücherregale bieten Platz für Aktenordner und dekorative Körbe. Wichtig ist hier aber, dass ein offenes Regal ansprechend einsortiert ist.

Direkt neben dem Schreibtisch leisten Rollcontainer gute Dienste. Sie bieten Stauraum für Kleinkram und Unterlagen, die gerade in Bearbeitung sind. Werden die Materialien nicht benötigt, lässt sich die Box schließen und zur Seite rollen.

  1. Eine Pinnwand nutzen

Notizen, Hinweise auf anstehende Arbeiten, Termine, Briefe und Postkarten, Fotos: Auf dem Schreibtisch sammelt sich gerne eine Zettelwirtschaft an. Um für klare Strukturen zu sorgen, bietet sich eine Pinnwand an. Sie sollte möglichst gegenüber vom Schreibtisch hängen. Dadurch ist alles Wichtige im Blick, ohne das direkte Arbeitsumfeld zu stören.

Wichtig ist aber zum einen, eine Pinnwand zu wählen, die groß genug ist. Zum anderen sollten die Zettel regelmäßig durchgeschaut und aussortiert werden. Sonst wirkt die volle Fläche schnell chaotisch und wird zum verwirrenden Störfaktor, der ablenkt.

  1. Gemütlichkeit einziehen lassen

Das Home-Office ist zwar ein Raum, in dem in erster Linie gearbeitet wird. Doch das heißt nicht, dass es nicht auch ein wenig wohnlich werden darf. Schließlich werden im Home-Office viele Stunden täglich verbracht. In einem gemütlichen Raum, der schön aussieht, ist das deutlich angenehmer.

So kann ein bequemer Sessel im Home-Office seinen Platz finden. Um sich in den Pausen zwischendurch bequem zurückzulehnen, ist er ideal. Außerdem sollten ein paar Pflanzen nicht fehlen.

Eine große Pflanze auf dem Boden, etwas Grün auf der Fensterbank oder ein kleiner Blumenstrauß auf dem Tisch erfreuen das Auge und verbessern das Raumklima. Auch gegen ein schönes Bild an der Wand ist nichts einzuwenden, solange es die Konzentration nicht stört.

Gleichzeitig sollte alles Nervige aus dem Home-Office verbannt werden. Im heimischen Büro gibt es zwar keinen Kollegen, der ständig nervös mit dem Fuß wippt, quietschend auf dem Stuhl schaukelt oder permanent mit dem Kugelschreiber herumspielt.

Trotzdem kann zum Beispiel eine laut tickende Wanduhr auf Dauer wahnsinnig machen. Potenzielle Stressquellen müssen gerade im Home-Office nicht sein!

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Ferya Gülcan, Künstlername "Feryal" Kunstmalerin und Fotografin, Norbert Sachmann, Galerist, Christian Gülcan (RZA) Kunstmaler und Inhaber diverser Kunstportale schreiben hier Wissenswertes zur internationalen Kunst, Galerien, Maltechniken und Kunstgeschichte.

Ein Gedanke zu „7 Basistipps fürs Home-Office“

  1. Ich glaube, dass es auch wichtig ist im Home Office seine Arbeit trotzdem vom Privaten zu trennen. Das ist natürlich nicht einfach, wenn man nicht viel Platz hat, aber das Abschalten geht mit richtiger Trennung viel besser.

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