Indische Möbel

Indische Möbel

Der indische Einrichtungsstil holt Bollywood in die eigenen vier Wände. Es wird bunt, fröhlich und mitunter fast ein wenig schrill. Aber auch die Eleganz und die exklusive Note dürfen nicht zu kurz kommen. Insgesamt geht es beim indischen Einrichtungsstil darum, das gesamte Universum harmonisch abzubilden.

Indische Möbel, Einrichtungsgegenstände und Accessoires

In Indien ist der Hinduismus die vorherrschende Religion. Dabei ist der Hinduismus aber nicht nur eine Religion im Sinne einer Glaubensrichtung, sondern er beschreibt auch eine Lebensart. Diese Lebensart ist bunt, laut, fröhlich, manchmal auch schrill, aber immer lebensfroh.

Die indische Lehre Vastu Vidya, was übersetzt soviel bedeutet wie die Kunst des Wohnens, macht es sich zum Ziel, das eigene Umfeld mitsamt seiner Einrichtung harmonisch in das Universum einzufügen. Es sollen sich ein Gleichgewicht und ein Einklang ergeben, damit sich der Mensch in seiner Wohnung wohlfühlt, glücklich wird und gesund bleibt. Indische Möbel werden üblicherweise aus massivem Holz gefertigt, sind recht schwer und traditionell in warmen, eher dunklen Tönen gehalten. Schränke und Kommoden sind oft groß und bieten viel Stauraum.

Sie dürfen gerne auch eine Geschichte erzählen und Gebrauchsspuren haben, also im Vintage- oder Used-Look aufbereitet sein. Sofas, Sessel und Betten werden aus dunklem Holz oder Bambus gefertigt und mit Leder oder bunten Stoffen kombiniert. Kunstvolle Schnitzereien, Glasmosaike, Spiegelchen oder Messingbeschläge können für die dekorative Optik sorgen. Bunte Teppiche auf dem Boden und Vorhänge in schillernden Farben dürfen beim indischen Einrichtungsstil ebenfalls nicht fehlen.

Überhaupt spielen Tücher und Stoffe eine große Rolle. Sie werden nicht nur als Vorhänge, für Sitzmöbel und als Heimtextilien verwendet, sondern gerne auch dekorativ an den Wänden und an der Decke drapiert. Als Stoffe werden bevorzugt hochwertige Stoffe wie Seide und Brokat eingesetzt, aber auch im Mandala-Stil gestaltete Baumwollstoffe und luftig-leichte Organzastoffe sind sehr beliebt.

Typische Accessoires, die das Gesamtbild abrunden, sind Kissen, Objekte in Silber- und Goldtönen, Kerzenhalter, Gefäße für Räucherstäbchen und dekorative Teeservice. Hinzu kommen Holzskulpturen, Elefanten in allen nur erdenklichen Varianten und Figuren, Bilder oder Masken indischer Gottheiten.

Farben und Muster im indischen Stil

In Indien werden über 300 Pflanzen verwendet, um Farben zu kreieren. Jeder Farbton hat dabei seine eigene Bedeutung. So ist Blau beispielsweise die Farbe der Götter, während Gelb für die Sonne und die Erde steht. In Orange werden Götter und religiöse Symbole dargestellt, Rot soll Glück und Zufriedenheit bescheren. Weiß ist in Indien die Farbe der Trauer.

Der indische Einrichtungsstil spielt mit den Farben und sorgt für ein buntes, fröhliches Farbenmeer. Allerdings sollten die Farben immer Kontraste zueinander bilden, denn andernfalls fehlt das harmonische Gleichgewicht. Zudem wird das Farbenfeuerwerk sonst zu unruhig und der Raum wirkt, zumindest für das europäische Auge, irgendwie chaotisch. In einem Raum im Bollywood-Look darf es bunt zugehen und es darf blinken, glitzern und schillern.

Dekorative Stickereien und kleine Spiegelchen gehören genauso dazu wie Pailletten, Strasssteinchen und Perlen. Florale Ornamente und geometrische Muster kommen im indischen Einrichtungsstil vor, genauso wie Schriftzeichen und religiöse Symbole. Letztere zeigen unter anderem Elefanten und hinduistische Gottheiten. Eine besondere Rolle spielt dabei der mehrarmige Brahma, der als Schöpfer die Welt beschützt und einer Wohnung Wohlergehen und Glück bringen soll.

Auch die Swastika, ein kreuzförmiges Symbol mit vier Enden, ist ein Glückssymbol und wird sehr gerne als Ornament verwendet. Grüne Bambuspflanzen oder edle Orchideen passen prima zum indischen Einrichtungsstil und sorgen für frische Akzente.

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