Praktische Tipps zum Einrichten des Babyzimmers

Praktische Tipps zum Einrichten des Babyzimmers

Kündigt sich Nachwuchs an, stellt sich früher oder später die Frage nach dem Babyzimmer. Denn nicht nur das Kind soll einen Raum für sich haben, sondern auch die Eltern brauchen ihren Rückzugsort. Andererseits besteht kein Grund zur Eile. In den ersten Monaten schlafen die meisten Babys ohnehin bei ihren Eltern. Bleibt aber die Frage, was zur Ausstattung gehört und worauf die Eltern achten sollten.

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Praktische Tipps zum Einrichten des Babyzimmers

Wir geben praktische Tipps zum Einrichten des Babyzimmers!:

Wann sollte das Babyzimmer eingerichtet werden?

Ob im stationären Handel, auf Internetseiten oder in Magazinen: Überall wimmelt es von wunderschönen Babysachen. Doch um ein Babyzimmer einzurichten, wird längst nicht alles davon gebraucht. Die Eltern sollten sich also nicht unnötig stressen oder verunsichern lassen.

Soll das Babyzimmer fertig sein, wenn das Kind auf die Welt kommt, wird es spätestens sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin Zeit, mit den Arbeiten zu beginnen.

Zumindest für die werdende Mutter wird es nämlich immer anstrengender und auch riskanter, Wände zu streichen, mit Tapeten zu hantieren, schwere Kartons herumzutragen oder Möbel zusammenzuschrauben.

Erledigt der werdende Vater die Arbeiten oder helfen Freunde aus, so dass sich die künftige Mama bequem zurücklehnen kann und nur Anweisungen geben muss, kann das Babyzimmer auch erst ganz kurz vor der Geburt eingerichtet werden. Tatsächlich bleibt sogar noch nach der Geburt genug Zeit, bis das Kind wirklich ein eigenes Zimmer braucht.

Babys schlafen normalerweise im ersten Lebensjahr im gleichen Raum wie die Eltern. Wacht ein Säugling nachts auf, ist körperliche Nähe für ihn nämlich sehr wichtig. Steht das Bettchen neben dem elterlichen Bett im Schlafzimmer, können die Eltern schneller reagieren.

Erst ab einem Alter von ungefähr anderthalb bis zwei Jahren können Kinder nach dem Einschlummern problemlos alleine im eigenen Zimmer schlafen.

Welche Möbel werden fürs Babyzimmer benötigt?

Wie und womit das Babyzimmer eingerichtet wird, bleibt natürlich immer eine Frage des Geschmacks. Hilfreich kann sein, durch die Babyabteilung eines Möbelhauses zu bummeln und sich Anregungen zu holen.

Vom ersten Tag an muss das Baby gewickelt werden. Eine Möglichkeit, wo die Windeln bequem und sicher gewechselt werden können, gehört deshalb zur Grundausstattung.

Dabei können sich die Eltern für einen Wickeltisch entscheiden. Die Alternative ist ein Aufsatz, der auch auf eine schon vorhandene Kommode gelegt werden kann. Ist der Platz begrenzt, kann ein Wickelaufsatz eine Lösung sein, der auf dem Babybettchen oder im Badezimmer auf der Badewanne angebracht werden kann.

Als Schlafplatz ist ein Gitterbett die beste Wahl. Viele Modelle lassen sich in der Höhe verstellen und später zu einem Kinderbett umbauen. So hat der Nachwuchs länger etwas von seinem Bett.

Wichtig bei den Stäben ist, dass die Abstände dazwischen 4,5 bis 6,5 Zentimeter betragen. So ist sichergestellt, dass weder das Köpfchen hindurchpasst noch die Händchen stecken bleiben.

Ein Nestchen schützt das Baby vor den harten Stäben und macht das Bettchen noch kuscheliger. Dabei sollten die Eltern darauf achten, dass sich die Befestigungen vom Nestchen auf der Außenseite befinden. Dadurch besteht keine Gefahr, dass sich etwas löst.

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Um die Kleidung und die Spielsachen zu verstauen, bieten sich ein Schrank, eine Kommode, ein Regal oder eine Truhe an. Dabei dürfen die Möbelstücke ruhig etwas größer sein, damit sie auch später noch genug Stauraum bieten.

Sinnvoll im Babyzimmer ist außerdem ein bequemer Sessel. Hier kann die Mutter das Kind in Ruhe stillen und mit ihm kuscheln. Eine Lampe mit indirektem Licht sorgt für eine gemütliche Atmosphäre.

Welche Farbe sollten die Wände im Babyzimmer haben?

Für ein Babyzimmer sind Pastelltöne am besten geeignet. Blau- und Grüntöne strahlen Ruhe aus, während Rot- und Gelbtöne Geborgenheit und Wärme vermitteln. Helle und zarte Farben tragen dazu bei, dass sich das Baby wohlfühlt und besser einschlafen kann.

In Kombination mit Weiß, Beige oder Grau entstehen sanfte Kontraste, die dem Baby dabei helfen, das dreidimensionale Sehen zu lernen. Gestalten die Eltern Wandflächen oder ganze Bereiche im Zimmer in einem anderen Farbton, können sie das Babyzimmer zudem optisch aufteilen.

Was eignet sich als Deko?

Greifringe, Rasseln, Kuscheltiere, Bilder, Wimpelketten und ähnliche Dinge sehen hübsch aus. Allerdings wird es einige Monate dauern, bis sich das Baby dafür interessiert. Mit Spielsachen können die Eltern deshalb ruhig noch etwas warten.

Doch was die Deko angeht, macht es Sinn, dass Schöne mit dem Praktischen zu verbinden. Ein weicher Teppich oder eine Spiel- und Krabbeldecke sorgen für Gemütlichkeit. Gardinen strahlen Wohnlichkeit aus und dunkeln den Raum außerdem ab. Dabei dürfen die Heimtextilien ruhig kräftige Farbakzente setzen.

Eine Spieluhr oder ein Mobile mit Figuren, die sich bewegen, fördern die Sinneswahrnehmung des Kindes. Allerdings kann ein Mobile sowohl beruhigen als auch aktivieren. Die Eltern sollten deshalb ausprobieren, ob das Mobile als Einschlafhilfe über dem Babybettchen oder zur Ablenkung über dem Wickeltisch besser aufgehoben ist.

Worauf sollten die Eltern noch achten?

Grundsätzlich sollten alle Gegenstände, mit denen das Baby in Berührung kommt, frei von Schadstoffen sein. Beim Kauf sollten Eltern auf Qualitätssiegel achten, die garantieren, dass die Produkte sicher und nicht belastet sind. Tabu im Babyzimmer sind außerdem Kleinteile, die das Kind verschlucken könnte.

Spätestens ab dem Krabbelalter sollten die Möbel in der Wohnung stabil an der Wand verankert sein. Hält sich das Kind an einem Möbelstück fest oder zieht sich daran hoch, besteht andernfalls die Gefahr, dass das Möbelstück nach vorne kippt. Auch Elektrogeräte und deren Kabel sollten so verstaut sein, dass sie nicht zum Sicherheitsrisiko für den Sprössling werden.

Ein Kantenschutz an spitzen Ecken schützt vor Verletzungen. Gleiches gilt für Kindersicherungen an Steckdosen, Schubladen, Fenstern und Türen. Wichtig ist auch, dass Vorhänge oder Schnüre von Jalousien außer Reichweite hängen. Sonst kann sich das Kind schnell darin verheddern. Und bei Pflanzen gilt, dass sie auf jeden Fall ungiftig sein sollten.

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Ferya Gülcan, Künstlername "Feryal" Kunstmalerin und Fotografin, Norbert Sachmann, Galerist, Christian Gülcan (RZA) Kunstmaler und Inhaber diverser Kunstportale schreiben hier Wissenswertes zur internationalen Kunst, Galerien, Maltechniken und Kunstgeschichte.

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