Abstrakte Acrylbilder

Abstrakte Acrylbilder

Zugegeben, Kunst ist Geschmackssache. Und gerade die Abstrakte Kunst hatte es, zumindest anfangs, nicht leicht. Immerhin brach sie mit dem etablierten Kunstbegriff, der die abendländische Malerei bis ins 20. Jahrhundert hinein geprägt hatte. So war bis dahin ein klarer Bezug zu real existierenden Objekten fast schon eine Selbstverständlichkeit.

Abstrakte Acrylbilder

Stilvolle Acrylbilder

Mit der Abstrakten Kunst kam nun der Trend auf, sich vom Gegenständlichen zu lösen und stattdessen Formen, Farben, Muster und Strukturen zum Bildgegenstand zu erheben. Dies stieß bei den einen auf harsche Kritik und wird bis heute gelegentlich mit einem leicht abfälligen Ton als moderne Kunst abgetan. Bei den anderen lösten die oft bunten und ausdrucksstarken Gemälde große Begeisterung aus.

Die abstrakte Malerei als Kunstform

Die abstrakte Malerei löst sich von der konkreten, sichtbaren Wirklichkeit und trennt sich von der Realität. Sie stellt keine Menschen, Landschaften oder Gegenstände in deutlich erkennbarer Form dar. Stattdessen filtert und reduziert sie und lässt so Farben, Formen, Strukturen und Muster zum Bildthema werden.

Das künstlerische Schaffen hat zum Ziel, die Aufmerksamkeit auf die Kraft und die Wirkung zu lenken, die vom Bild selbst ausgehen. In einem abstrakten Bild kann der Ausgangspunkt noch sichtbar sein, wenn auch in stark vereinfachter oder verfremdeter Form.

Genauso kann ein abstraktes Bild aber auch so gestaltet sein, dass es keinerlei Assoziationen zu einem realen Objekt hervorruft. In Abgrenzung zur darstellenden, abbildenden und wirklichkeitsnahen Kunst wird die abstrakte Kunst deshalb auch gegenstandlose oder absolute Kunst genannt.

Als eine Ursache für das Aufkommen der abstrakten Malerei wird die Verbreitung der Fotografie vermutet. Durch die Fotografie wurde es möglich, Objekte originalgetreu festzuhalten und wiederzugeben. Folglich setzten sich die Künstler wieder verstärkt mit der Malerei als solches, mit der Bedeutung der Kunst, mit der direkten Wirkung und Aussage von Kunstwerken, aber auch mit der Entwicklung neuer Maltechniken und Ansätze auseinander. Erste Tendenzen, Bildinhalte zu abstrahieren, kamen in Kunststilen wie dem Kubismus, dem Impressionismus und dem Expressionismus zum Vorschein.

Die Entstehung der abstrakten Kunst als eigenständige Kunstform wird aber auf die Zeit nach 1910 datiert. Recht schnell entwickelten sich dann verschiedene Richtungen, Strömungen und Ausprägungen, so dass der Begriff der abstrakten Kunst zu einem Sammelbegriff für unterschiedliche Kunststile und dabei gleichzeitig kontinuierlich erweitert wurde. Allen abstrakten Kunststilen ist jedoch gemeinsam, dass das Gefühl und die eigentliche Bildwirkung im Mittelpunkt stehen.

Abstrakte Acrylbilder

Neben Öl- und Aquarellfarben sind Acrylfarben die bevorzugten Malmittel in der abstrakten Malerei. Dies liegt zum einen daran, dass Acrylfarben sehr unkompliziert sind. Sie lassen sich einfach verarbeiten, mit verschiedenen anderen Materialen kombinieren und auf nahezu allen Malgründen verwenden. Acrylfarben sorgen für intensive, strahlende Farbflächen und können miteinander zu immer neuen Farbtönen gemischt werden.

Sie trocknen sehr schnell, können problemlos übermalt werden, lassen sich aber auch so einstellen, dass sie sich nicht miteinander verbinden. Zum anderen geben Acrylfarben dem Künstler alle Freiheiten. Trägt er die Farben in einheitlicher Konsistenz, mit gleichbleibendem Druck und in einer identischen Pinselstärke auf, kann er Flächen erzeugen, die sehr plakativ wirken. Andererseits kann er die Farben mit Wasser verdünnen, um sie auf den Malgrund aufzutropfen, aufzuspritzen, zu gießen oder sie durch Bewegen des Malgrunds ineinanderfließen zu lassen.

Der Künstler kann die Farben umgekehrt mit Malmitteln, Sand, Erde und anderen Materialien mischen und sie dann als dicke Paste auf den Malgrund aufzuspachteln. Die dicken Farbschichten kann er mit Bürsten, Kämmen, Messern oder Gabeln gestalten. Um Strukturen anzulegen, kann er auch Gele, Strukturpasten oder einfach dickflüssiges Acryl ohne Farbpigmente auf den Malgrund aufbringen. Gerade beim freien Malen und bei experimentellen Malweisen kommen die Vorzüge der Acrylfarben somit besonders zum Tragen.

Dass bevorzugt abstrakte Acrylbilder gemalt werden, dürfte aber noch einen weiteren Grund haben. Die abstrakte Malerei ist dadurch aufgekommen, dass Künstler nach neuen Ideen und Ansätzen gesucht haben. Insofern traf es sich gut, dass in den 1950er-Jahren mit den Künstler-Acrylfarben ein neues Malmittel auf den Markt kam. Dieses bot nicht nur neue Möglichkeiten, sondern passte auch hervorragend zur abstrakten Malerei als junge, moderne Kunstform.

Zwei grundlegende Varianten von abstrakten Acrylbildern

Abstrakte Acrylbilder lassen sich in zwei große Gruppen einteilen. Hintergrund hierzu ist, dass sich innerhalb der abstrakten Kunst sehr schnell verschiedene Stile herausgebildet haben. Die Grundidee, sich vom Gegenständlichen zu lösen und die Komposition aus Farben und Formen in den Mittelpunkt zu stellen, ist bei allen abstrakten Kunstrichtungen gleich.

Die Ausführung weist jedoch deutlich sichtbare Unterschiede auf, die sich in den gegensätzlichen Herangehensweisen begründen. So gibt es auf der einen Seite die expressive Abstraktion. Sie kennzeichnet sich durch spontane Gesten, eine experimentelle Malweise, Zufälle und den Ausdruck von Gefühlen und Emotionen. Auf der anderen Seite steht die geometrische Abstraktion.

Sie nutzt ein Vokabular aus einfachen geometrischen Grundformen und arbeitet mit klaren Linien, exakt gemalten Farbflächen und einem vorher genau durchdachten Konzept.

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